Zeche Zollverein: Wie eine Stiftung Fotografen schröpft

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(DJV-PM) 21. Jul. 2010 – Der Deutsche Journalisten‑Verband hat als nicht hinnehmbar kritisiert, dass die Stiftung Zollverein Fotografen abmahnt, die Bilder der Zeche Zollverein auf ihren Internetseiten veröffentlichen. Den Hinweis auf eine angebliche Kostenpflichtigkeit einer Veröffentlichung von Bildern der Zeche, einem der bedeutendsten Industriedenkmäler der Welt, hält der DJV für geradezu grotesk. Es sei paradox, dass man einerseits das Bild einer weltoffenen europäischen Kulturhauptstadt-Region abgeben wolle, andererseits die Panoramafreiheit missachte.

„Es kann nicht sein, dass Fotografen, die in die europäische Kulturhauptstadt‑Region reisten, etwa, wie am vergangenen Wochenende für das Still-Leben auf der A40, oder wie am kommenden Wochenende zur Loveparade in Duisburg, Angst haben müssen, auch die Zeche Zollverein zu fotografieren, da sonst Abmahnungen auf sie zukommen könnten“, betonte die stellvertretende DJV‑Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser. „Für uns ist klar: Es gilt auch im Fall der Stiftung Zollverein die Panoramafreiheit für Fotografen. Die Stiftung Zollverein kann diese nicht missachten”, so Kaiser. Zudem sei das die schlechteste Öffentlichkeitsarbeit für den Standort Ruhrgebiet, die man sich vorstellen kann.

Kaiser wies darauf hin, dass die Zeche Zollverein mit Millionenbeträgen aus öffentlichen Mitteln finanziert worden sei. „Wie im Fall des Schlosses Sanssouci müssen Fotografen auch auf dem Gelände frei fotografieren dürfen. Das Haus- und Eigentumsrecht kann bei solchen aus öffentlichen Mitteln finanzierten und für die Öffentlichkeit gedachten Gebäuden und Flächen nicht geltend gemacht werden!”

Quelle

Witz des Tages.

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Den Witz des Tages landet Georg Brunnhuber, seines Zeichens Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bahn:

“Zum Zeitpunkt der Planung dieser ICEs ist niemand davon ausgegangen, dass wir einmal Temperaturen von mehr als 35 Grad in Deutschland haben würden.”

Nom nom Murmeltier

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Unitymedia und die HD Box oder…

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wie man vom Kunden eine Dienstleistung einfordert, weil man selbst überfordert ist.

Kurz vor der FIFA Weltmeisterschaft gab Unitymedia bekannt, man wolle “pünktlich zur WM” seine Kunden Flächendeckend mit HDTV versorgen. Von diesem Versprechen ist nicht viel übrig geblieben, in Foren und Blogs mehrt sich der Zorn über nicht eingehaltene Versprechen. Ich habe selbst bereits vor Monaten HDTV bei Unitymedia beantragt und erst heute – 2 Wochen nach der WM – und auch erst auf Nachfrage eine Reaktion bekommen, wieso es so lange dauert.

Die Reaktion liest sich recht salopp:

Gerne teilen wir Ihnen mit, dass wir unseren Servicepartner xxxx mit der Installation Ihrer HD-Box beauftragt haben. Diesen erreichen Sie zur Terminabsprache unter folgender Rufnummer: 0234 8930 4795

Okay – nochmal langsam. Ich soll mich telefonisch an einen Servicepartner wenden um einen Termin auszumachen? So kann man auch eine Dienstleistung auf seine Kunden abwälzen. Schön ist auch, dass es eingangs immer hieß “In den nächsten 14 Tagen meldet sich ein Servicepartner bei Ihnen, bis Sie HDTV kucken können dauert es also nur noch zwei Wochen”.

Servicewüste Deutschland.