Benjamin Button
Jeder kennt die ätzende Rechenaufgabe “XY ist heute 30 Jahre alt, YZ ist heute 17 Jahre alt – wann wird XY 4x so alt sein wie YZ” – irgendwie musste ich beim Film “Der Seltsame Fall des Benjamin” genau an diese Gleichung denken. Der Film hat mich sehr begeistert, aus verschiedenen Gründen…
Zunächst einmal die brilliant ungewöhliche Geschichte – ein Baby wird auf der Treppe eines Altersheimes abgelegt, es leidet an allen Krankheitssymptomen eines 80jährigen. Nach und nach jedoch lassen die Symptome nach und aus dem kleinwüchsigem Greis wird nach und nach ein immer jüngerer Mann.
Die Geschichte ist in einem Tagebuch niedergeschrieben, welches die Tochter am Krankenbett ihrer sterbenden Mutter findet. Die gesamte Handlung findet ihr z.B. in der Wikipedia. Ein wenig hat der Film etwas von Forrest Gump, spielt er doch immer parallel zu realen Ereignissen in der Geschichte.
Was sind nun die Stellen, die hängen geblieben sind? Der Satz “er hatte das Glück, einmal auf dem ersten Blick zu lieben” gehört sicher dazu. Auch jene Szene in der Benjamin und Daisy vor dem Spiegel des Ballettsaals stehen und ihnen auffällt, dass sie nie wieder gleichalt sein werden. Elizabeth Abbot, Benjamin’s Affäre, die doch noch den Ärmelkanal durchschwommen hat. Besonders schön weil mir sehr vertraut ist jene Szene, in welcher Caroline die Bilder ihrer jungen Mutter als Ballettänzerin findet, welche ihr Daisy nie gezeigt hat.
Fazit: Ein schöner Film mit einer ungewohnten Story, der aber irgendwie haften bleibt und sicher zu meinen Favoriten zählt…
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